Die Spieltheorie ist ein Teilbereich der Mathematik und beschreibt die Entscheidungsfindung mehrerer voneinander abhängiger Spieler*innen in einem mathematisch modellierten System.
In der Vorbereitung haben sich die Teilnehmenden in einzelne Teilbereiche der Mathematik und Spieltheorie eingearbeitet und diese Inhalte während der Kursdurchführung gemeinsam vertieft. Anhand von verschiedenen Spielen konnten die theoretischen Grundbegriffe der Spieltheorie und Konzepte der strategischen Entscheidungsfindung praktisch ausprobiert und später reflektiert werden. Dabei wurden vier Werkzeuge eingeführt, um die gewonnen Erkentnisse festzuhalten: Das Begriffslexikon zum Zusammenführen der Begriffsdefinitionen, die Analysebrille als Werkzeug für das mathematische Formalisieren von Entscheidungssituationen, die Taktikkarte als Sammlung von möglichen Strategien und Vorgehensweisen in Spielsituationen sowie der Verhandlungskoffer als Betrachtung der eigenen Position im Kontext der spielerischen Gruppendynamik.
Daraufhin folgte eine interdisziplinäre Vertiefung in den Bereichen Wirtschaft, Psychologie und Informatik, in denen die kennengelernten Zusammenhänge in Form von Projekten weiter erforscht wurden.
Daraus haben sich folgende Dokumentationsthemen entwickelt.
- Mathematische Grundlagen von Benedikt, Hannah und Julian
- Einfluss der Spielstände von Julian
- Kombinatorik von Tymur
- Begriffslexikon als Sammlung der Definitionen aus der Literatur von Clara
- Spieltheoretische Grundbegriffe von Jasmin und Marijke
- Differenzierung zwischen Spielformen und rationales Entscheidungsverhalten von Anna-Lena
- Rational und taktisch entscheiden von Elly, Tim, Jinhon und Jakob
- Verhandlungen durch mathematische Abschätzungen von Ben, Helena und Luna
- Wie Leverage Spielsituationen steuert von Luis
- Interdisziplinäres Projekt: Informatik: die Werwolf Simulation von Julian, Tim und Tymur
- Interdisziplinäres Projekt: Wirtschaftlicher Nutzen der Spieltheorie von Benedikt, Elly und Jasmin
- Interdisziplinäres Projekt: Psychologische Betrachtung des Spiels von Anna-Lena und Marijke
Für die Dokumentation haben wir uns dazu entschieden, in unseren Texten durchgehend das Gendersternchen zu verwenden. Studien zeigen, dass die Verwendung des generischen Maskulinums weibliche Personen weniger vorstellbar oder sichtbar macht als männliche Personen. Deshalb hat sich das Gendersternchen für uns angeboten, um die Gleichstellung aller Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht und ihrer Geschlechteridentität sprachlich auszudrücken. Zudem steht es für Vielfalt und trägt somit zu einer inklusiven Sprache bei. Wir haben uns ebenfalls dazu entschieden, Fachbegriffe zu gendern, also Spieler*innenmenge statt Spielermenge.

Danke an den besten Kurs <3