Es war nicht ein Termin, sondern eine Idee. Eine Teilnehmerin hatte ein Freundebuch dabei und fragte die anderen Teilnehmer, ob sie sich eintragen wollten. Inspiriert davon stießen weitere Teilnehmer durch Zufall im gegenüberliegenden Laden auf noch mehr Freundebücher. Dass es Pferde- oder Feen-Freundebücher waren, war egal – es ging darum, eine Erinnerung zu haben.
Der Kontakt wurde gesichert, indem immer Instagram, Telefonnummer und E-Mail angegeben wurden (sicher ist sicher…). Am Ende wurden noch wunderschöne Bilder zum Einkleben aufgenommen, sodass alle Teilnehmer ihre Erinnerungen gesichert hatten.
Doch nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die Akademie- und die Kursleitung wurden gefragt, ob sie sich nicht auch noch einmal klein fühlen und ein Freundebuch ausfüllen wollten.
Manchmal musste man malen: Das beste Kunstwerk, das ich gesehen und von dem ich gehört habe, wurde von Tobi – dem Tn – gemalt. Er zeichnete leicht vor, korrigierte mit bunten Stiften und man dachte, er würde nie fertig werden – doch am Ende war eine fast 1-zu-1-Kopie von Mr. Jones für immer in einem Freundebuch festgehalten.
Schließlich gingen alle mit ihren Schriftstücken nach Hause – im Wissen, die Menschen, die ihnen am nächsten stehen, nicht zu vergessen und zu verlassen. Alles in allem ein voller Erfolg und ein wichtiges Zeichen, um seinen Sozial-Kater zu lindern.